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X-FAB investiert in die Zukunft des Mikroelektronikstandorts Erfurt

Gabriel Kittler, Geschäftsführer X-FAB Erfurt; Damien Macq, CEO X-FAB Group; Mario Voigt, Thüringer Ministerpräsident; Andreas Horn, Oberbürgermeister Erfurt sowie Colette Boos-John, Thüringer Wirtschaftsministerin

Bei der Übergabe des Förderbescheids: Gabriel Kittler, Geschäftsführer X-FAB Erfurt; Damien Macq, CEO X-FAB Group; Mario Voigt, Thüringer Ministerpräsident; Andreas Horn, Oberbürgermeister Erfurt sowie Colette Boos-John, Thüringer Wirtschaftsministerin. Bild: X-FAB

Mit dem Projekt„Fab4Micro“ setzt X-FAB ein starkes Zeichen für den Wirtschafts- und Technologiestandort Erfurt. Der Halbleiterhersteller investiert rund 300 bis 400 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten und errichtet einen neuen Reinraum für die Fertigung von MEMS, Mikrosystemen und Photoniklösungen. Unterstützt wird die Investition durch Fördermittel von Bund und Freistaat Thüringen in Höhe von 127,4 Millionen Euro. 

Die neue Produktionsstätte soll ab Ende 2028 moderne Technologien für Anwendungen in den Bereichen Automobilindustrie, Medizintechnik, Rechenzentren und Künstliche Intelligenz ermöglichen. Gleichzeitig entstehen rund 100 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze. 

Mit dieser Entscheidung stärkt X-FAB nicht nur seinen Ursprungstandort Erfurt, sondern festigt auch Thüringens Rolle als bedeutenden europäischen Mikroelektronik- und Halbleiterstandort. Nach eigenen Recherchen zählt Thüringens Halbleiter- und Mikroelektronikbranche mehr als 70 Unternehmen im Bereich der Halbleiterfertigung – vom Design und dem Produktprototyping über die Fertigung und das Packaging bis hin zur Volumenproduktion integrierter Schaltkreise. Hinzu kommen enge Verknüpfungen zur Sensorik, Optik und Photonik einschließlich des damit verbundenen Sondermaschinenbaus sowie zu den Materialwissenschaften und der Werkstofftechnik. Das ist nicht selbstverständlich, denn der Freistaat deckt damit nahezu die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Rohstoffaufbereitung über Halbleiterelemente und Mikroelektroniksysteme bis zur Systemintegration.

Das Vorhaben gilt als eine der wichtigsten Industrieinvestitionen der vergangenen Jahre im Freistaat und leistet einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas.

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