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Internationalisierung

Thüringer Luft- und Raumfahrttag feiert Premiere – Plattform für neue Erkenntnisse und regen Austausch

„Zukunft beginnt oben“ – unter diesem Motto findet am 1. Oktober in der Adhoc Arena in Jena der 1. Thüringer Luft- und Raumfahrttag statt.
Digitale Collage zum Thema Luft- und Raumfahrt: Im Vordergrund fliegt ein moderner Tarnkappen-Kampfjet. Dahinter sind ein Helm, ein Raketenantrieb und eine große Satellitenschüssel mit holografischen Datenelementen dargestellt. Die Motive sind in Blau- und Türkistönen auf einem dunklen Hintergrund gestaltet und symbolisieren die Vernetzung von Luftfahrt, Raumfahrt, Verteidigungstechnologien und satellitengestützter Kommunikation.

Bild: LEG Thüringen

Im Fokus stehen zentrale Themen für die Thüringer Luft- und Raumfahrtindustrie. Dazu gehören technologische Souveränität, Resilienz globaler Lieferketten, Dekarbonisierung, internationaler Wettbewerbsdruck und Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit. Die Tagung am 1. Oktober bietet eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Akteuren aus Industrie, Mittelstand, Forschung und Politik. Die Teilnehmer diskutieren die aktuellen Herausforderungen für die Zukunft des Luft- und Raumfahrtstandorts Thüringen. Veranstalter sind die LEG Thüringen und der LRT e. V. in Kooperation mit JenaWirtschaft, die N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG sowie die Jena Optronik GmbH.

Die Veranstaltung bietet Vorträge, Fachpanels, Unternehmensbesichtigungen, eine Begleitausstellung und viele Gelegenheiten zu Austausch und Vernetzung. Grußworte zu Beginn halten Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John und die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser. Es gibt drei Fachpanels zu den Themen „Luftfahrt Zivil und Militärisch“, „Raumfahrt Zivil und Militärisch“ sowie „Digitale souveräne IT-Lösungen für die Luft- und Raumfahrt“. Eingeleitet werden sie durch drei Keynotes, gehalten von Holger Sindermann, Geschäftsführer von N3 und Peter Kapell, Geschäftsführer von Jena Optronik.

Einen Impulsvortrag hält Prof. Andreas Knopp von der Universität der Bundeswehr. Gerade das Thema Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit rückt aufgrund der Geopolitik zunehmend in den Fokus, was für Thüringer Unternehmer aus kriselnden Branchen – genannt sei hier zum Beispiel die Automobilindustrie – neue Chancen auf zusätzliche Geschäftsbeziehungen eröffnet. Tatsächlich verfügt Thüringen über zahlreiche mittelständische Unternehmen und Forschungsinstitute, die im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft attraktive Produkte und Dienstleistungen anzubieten haben. Für die meisten ist dies allerdings ein völlig neues Feld, und zudem gelten im Defense-Bereich viele Vorschriften und Regularien, die man kennen muss, um erfolgreich für die Bundeswehr direkt oder für Zulieferer der Bundeswehr tätig zu werden. Die Tagung gilt auch in diesem Themenfeld als Chance zur Orientierung und Vernetzung.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

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