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Thüringen stärkt Spitzenforschung für psychische Gesundheit

Modernes Neurowissenschaftslabor mit Mikroskop vor zwei Monitoren. Auf den Bildschirmen sind Gehirnscans, eine digitale 3D-Darstellung eines Gehirns sowie verschiedene Analysegrafiken und Messdaten zu sehen.

Bild: janiecbros / istockphoto.com

Thüringen baut seine Position als exzellenter Forschungsstandort weiter aus: Die Universitätsklinik Jena übernimmt eine zentrale Rolle im Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit und koordiniert ein mitteldeutsches Forschungscluster, in das Bund und Länder bis 2030 rund 130 Millionen Euro investieren. 
Im Fokus stehen innovative Ansätze zur Prävention, Früherkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen wie Depressionen. Die Forschenden untersuchen unter anderem biologische Ursachen, individuelle Risikofaktoren sowie moderne Therapieverfahren wie die Transkranielle Magnetstimulation. Ziel ist es, psychische Erkrankungen besser zu verstehen und wirksamer zu behandeln, idealerweise sogar ihr Entstehen zu verhindern. 

Die Fördermittel unterstreichen die hohe wissenschaftliche Kompetenz Thüringens und die internationale Strahlkraft des Forschungsstandorts Jena. Mit der engen Zusammenarbeit von Universitäten, Kliniken und Forschungsinstituten leistet Thüringen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung zukunftsweisender Lösungen für eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. 

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