Thüringer KMU bringen starke Kompetenzen in Produktentwicklung, Fertigung, Sensorik, Automatisierung und Systemintegration mit. Gebündelt können daraus neue Lösungen für maritime Anwendungen und sicherheitsrelevante Einsatzszenarien entstehen.
Der Workshop knüpft an diese Potenziale an und übersetzt sie in konkrete Fragestellungen aus der maritimen Praxis. Mit fachlicher Unterstützung von Fraunhofer IOSB-AST und in engem Austausch mit der Bundeswehr werden Anforderungen der Marine eingeordnet, technische Lösungsansätze diskutiert und mögliche Beiträge Thüringer Unternehmen sichtbar gemacht.
Am Beispiel von Unterwasserdrohnen erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Bedarfe, technische Herausforderungen und Ansatzpunkte für kooperative Produktentwicklung im maritimen Umfeld.
Programm
| Zeit | Programmpunkt | Kurzbeschreibung |
| 13:30-14:00 Uhr | Ankommen, Check-in und Begrüßungskaffee | Empfang der Teilnehmenden, erste Gespräche und informeller Einstieg in die Veranstaltung. |
| 14:00-14:35 Uhr | Begrüßung und Impulsvortrag der Marine | Einordnung aktueller Bedarfe und Einsatzszenarien aus Anwendersicht. Der Impuls zeigt, welche Anforderungen maritime Systeme in sicherheitsrelevanten Anwendungen erfüllen müssen. |
| 14:35-14:45 Uhr | Fußweg zum Unterwasser-Forschungsbecken des Fraunhofer IOSB-AST | Gemeinsamer Wechsel zur Forschungsinfrastruktur, die als Praxiskontext für die folgenden Programmpunkte dient. |
| 14:45-15:15 Uhr | Einführung ROV und Anforderungen der Marine | Vorstellung eines ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs sowie zentraler technischer und operativer Anforderungen. Diskutiert werden unter anderem Modularität, Sensorik, Steuerung, Robustheit und Einsatzfähigkeit. |
| 15:15-16:00 Uhr | Workshop am Wasserbecken | Praxisnaher Austausch zu möglichen Produktideen, Komponenten und Kooperationsbeiträgen. Die Teilnehmenden erarbeiten, welche Kompetenzen aus Thüringer Unternehmen in ein gemeinsames Entwicklungsvorhaben eingebracht werden können. |
| 16:00-16:30 Uhr | Rückweg und Kaffee | Pause für vertiefende Gespräche, Vernetzung und Reflexion. |
| 16:30–16:50 Uhr | Initiierung eines Kooperationsnetzwerkes | Gemeinsame Diskussion möglicher Strukturen, Rollen und nächster Schritte für ein Thüringer Unternehmensnetzwerk zur Entwicklung maritimer Anwendungen. |
| 16:50-17:00 Uhr | Fazit und nächste Schritte | Zusammenfassung der Ergebnisse, Ausblick auf mögliche Anschlussaktivitäten und Verabredung konkreter nächster Schritte. |


