Erfurt-Brühl - Stadtteil im Wandel Wohnen und Arbeiten in Erfurt in einem modernen Stadtteil mit vielen Arbeitsplätzen und sehr guter Infrastruktur für Familien.

Es ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland: Seit Beginn der Neunzigerjahre gestaltet die LEG ein 25 Hektar großes ehemaliges Industriegelände direkt am Erfurter Dom zu einem neuen Stadtquartier, in dem Menschen wohnen, arbeiten, Kultur erleben und ihre Freizeit verbringen.

Neue Immobilien und Lebensqualität im Stadtquartier Brühl Erfurt

Das Brühl (im Wortsinn eine „Feuchtwiese“!) verfügt über eine reiche Geschichte seit dem Mittelalter – einst mit dem „Mainzer Hof“ Verwaltungssitz des Mainzer Erzbischofs, später Sitz einer großen Gewehrfabrik, wurden hier von der Zwischenkriegszeit bis zur Wende Schreibmaschinen und Erzeugnisse der Mikroelektronik produziert. Die Brachfläche bildete ab 1992 mit ihrem erheblichen Umfang und ihrer zentralen Lage eine große Herausforderung ebenso wie eine zukunftsweisende Chance. Es galt, durch Maßnahmen der Planung, Sanierung, Erschließung und Vermarktung den Boden für neue Nutzungen zu bereiten – ein Unterfangen, das ganzheitliches Vorgehen und einen langen Atem erforderte.

Entwicklung des Standortes Erfurt-Brühl für Familien und Unternehmen

  • Nicht nutzbare Immobilien abreißen, Altlasten entfernen
  • Erhaltenswerte Gebäude für Unternehmen und Ausbau von Wohnungen bewahren
  • Moderne Infrastruktur für potenzielle Investitionen schaffen
  • Investierende für Neubau und Umbau von Wohnungen am Brühl sowie für Bürogebäude gewinnen

"Projekterfolg entsteht durch Zusammenarbeit."

Sabine Wosche

Sabine Wosche Geschäftsführerin der LEG

„Unser Unternehmen legte schon Ende der Neunzigerjahre ein klares Bekenntnis zum Standort Brühl ab, indem wir hier alle LEG-Unternehmenseinheiten in einem Gebäude-Ensemble zusammenfassten. Wir errichteten im Brühl einen eigenen Betriebskindergarten, der zu großen Teilen auch für Partnerunternehmen zur Verfügung steht. Maßgeblich für den Projekterfolg im gesamten Brühl war die enge Zusammenarbeit mit dem Land, der Stadtverwaltung Erfurt und privaten Investierenden. Heute präsentiert sich das Areal als lebendiges Quartier, das die Landeshauptstadt bereichert!“

    Schritte zur Standortentwicklung

    1

    Die LEG erstellte in Abstimmung mit der Stadt eine umfassende Planung für die Entwicklung des Gebietes. Grundlage für alle weiteren Schritte waren eine gründliche Altlastensanierung und der Rückbau nicht nutzbarer Gebäude.

    2

    Das Gebiet wurde abschnittsweise mit moderner Infrastruktur versehen. Dazu zählte der Bau von Straßen und Wegen, die Anlage von begleitendem Grün sowie die Bereitstellung von Medien für Strom, (Ab-) Wasser, IT und Fernwärme.

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    Die LEG investierte im Brühl und akquirierte Investierende, die Flächen erwarben und Projekte umsetzten. Erfolgsfaktor war die Offenheit für eine Vielfalt an Nutzungen – vom Wohnen über Büros, Kultur bis hin zu Justiz und Verwaltung.

    4

    Neben dem Rückbau von alten Fabrikhallen spielte von Anfang an die Sanierung von Zeugnissen der reichen Industriegeschichte des Standorts eine wichtige Rolle – beispielsweise entstanden durch Umbau das Justizzentrum und die „Zentralheize“.

    Attraktive Wohnungen und Standorte für Unternehmen in Erfurt am Brühl

    Wegweisende Zäsur für die Standortentwicklung war Ende der Neunzigerjahre der Bau des Erfurter Theaters inmitten des Areals. Dem folgte die Errichtung eines Hotels, eines Ärztehauses, diverser moderner Bürogebäude und verschiedener Seniorenzentren. Attraktive Angebote zum Wohnen entstanden durch den Wohnpark an der Rudolfstraße, den „Barbarossahof“ und Anlagen im zentralen und südlichen Teil des Areals. Ehemalige Verwaltungsgebäude wurden zum „Technischen Rathaus“. Eine großflächige Brache wandelte sich so zu einem frequentierten Stadtteil. Der Projektabschluss erfolgt in Kürze mit Beendigung der Baumaßnahmen am Gothaer Platz.

    So erreichen Sie uns

    Landesentwicklungs­gesellschaft Thüringen mbH
    (LEG Thüringen)

    Mainzerhofstraße 12
    99084 Erfurt
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    Telefon: 0361 5603-0
    Fax: 0361 5603-333
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