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Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft: Thüringen ist ab Mai in Israel mit Innovationsbotschafter vor Ort

Ansprechpartner rund um die Zusammenarbeit und gemeinsame Geschäfte / Unternehmensreise verlief erfolgreich / Vielfältige Kontakte werden ausgebaut

ERFURT_ Die Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen zwischen Thüringen und Israel werden stark ausgebaut: In den vergangenen sechs Tagen war eine 11köpfige Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Israel und hat eine Vielzahl von Gesprächen zu künftigen Kooperationen geführt. Angekündigt wurde zudem, dass ab Mai ein Innovationsbotschafter in Tel Aviv vor Ort tätig sein wird.  „Aktuell erhalten wir viele Anfragen von Thüringer Unternehmen, die den Markteintritt und den Ausbau von Kooperationen in Israel betreffen, so dass der Innovationsbotschafter wertvolle Unterstützung leisten wird“, erläuterte Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG, dessen Außenwirtschaftsteam „Thüringen International“ für die Organisation der Reise und für die Rekrutierung des Innovationsbotschafters verantwortlich zeichnet. „Wirtschaftlich und technologisch betrachtet zeichnet sich Israel durch sehr zukunftsorientierte Branchen wie zum Beispiel die Medizintechnik ebenso aus wie durch eine äußerst facettenreiche Start-up-Szene. Alle Partner waren sich einig, die Kontakte weiter auszubauen!“

Stationen der Reise waren die Städte Jerusalem, Tel Aviv, Be‘er Sheva und Haifa. Thematisch standen im Mittelpunkt neue Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Medizintechnik und neueste Entwicklungen in der israelischen Start-up-Szene. Programmpunkte mit vielen Treffen und Gesprächen waren unter anderem der Besuch der Ben Gurion University in Be’er Sheva (mit deren Wissens- und Techtransferorganisation  BGN Technologies), ein Ortstermin im Rambam Hospital (inkl. Research and Innovation Hub Rambam Med Tech), der Besuch des Peres Centers for  Peace and Innovation (mit einem Überblick über die Erfolgsgeschichte der israelischen Hightech-Industrie), Gespräche  bei Carl Zeiss SMT in Bar-Lev sowie eine Exkursion zum Kibbutz Hatzerim, der den Weltmarktführer für Tröpfchenbewässerung, Netafim, beheimatet. Ein Workshop beleuchtete das Thema: „Thüringen und Israel – Perspektiven zukünftiger Zusammenarbeit“. Organisiert wurden zudem für die Thüringer Firmenverantwortlichen rund 25 Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern.

Hintergrund:

Mit ihrem Arbeitsbereich „Thüringen International“ bietet die LEG im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Unternehmen aus dem Freistaat vielfältige Dienstleistungen rund um das Thema Außenwirtschaft an. Neben umfassenden Beratungsangeboten und der Begleitung zu und der Betreuung auf internationalen Messen gehört auch die Organisation und Durchführung von Delegations- und Unternehmensreisen zum Portfolio des Aufgabenspektrums. Die Reisen ermöglichen den Unternehmen wesentliche Schritte auf dem Weg zu erfolgreichen Auslandsgeschäften; dies reicht von der Knüpfung von Kontakten zu potenziellen Partnern über das Kennenlernen der rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zur Übersicht über die Marktchancen im jeweiligen Land.

Mehr Informationen unter www.thueringen-international.de

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