Veranstaltet vom Wirtschaftsministerium, der Landesentwicklungsgesellschaft LEG Thüringen und den drei Thüringer Industrie- und Handelskammern stand das Forum unter dem Leitmotiv: „Sicherheit gemeinsam gestalten – Verlässliche Beschaffung, starke Partnerschaften und regional verankerte Wertschöpfungsketten“.
Ziel der Auftaktveranstaltung: Thüringer Unternehmen aus Automobil- und Maschinenbau und auch anderen Sektoren neue Perspektiven in der Verteidigungs- und Sicherheitstechnik zu eröffnen. Im Zuge der Automobilkrise sehen viele Firmen darin Chancen für zusätzliche Aufträge und Märkte.
Prof. Michael Eßig von der Bundeswehr-Universität München erläuterte in seinem Vortrag die Prozesse der wehrtechnischen Beschaffung und betonte, dass eine resiliente, innovationsfähige Lieferkettensteuerung entscheidend sei. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hob die zentrale Lage und die wissenschaftlich-industrielle Stärke des Landes hervor – in Bereichen wie Optik, Photonik oder Raumfahrt – und sah große Potenziale für Dual-Use-Produkte.
Im Ergebnis wurde das Interesse an weiteren Formaten dieser Art bekräftigt. Plattformen für persönliche Gespräche, den Austausch über Bundeswehr-Beschaffungsprozesse und mögliche Kooperationen sind für die Zukunft geplant. Klar ist: Thüringen unterstützt die Beteiligung seiner Mittelstandsunternehmen im zukunftsweisenden Segment der Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie.
