Erfurter Kreuz: High-Tech-Unternehmen schaffen 15.000 neue Arbeitsplätze in einem neuen Industriegebiet CATL, N3, Daimler erzielen Sogwirkung für neue Investoren

Mit 439 Hektar ist es das größte Industriegebiet Thüringens. Die LEG entwickelt das „Erfurter Kreuz“ seit 2005 und hat seither Unternehmen von Weltrang angesiedelt. Zwei der High-Tech-Unternehmen: der weltgrößte Batteriezellenhersteller Contemporary Amperex Technology (CATL) und N3 Engine Overhaul Services, ein Joint Venture von Lufthansa Technik und Rolls-Royce, das sich zu einem der modernsten Instandhaltungszentren von zivilen Großtriebwerken entwickelt hat.

Die Herausforderung: Entwicklung eines attraktiven Industriestandorts

Die LEG unterstützt Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Ansiedlung in Thüringen. So erzielen sie eine hohe Wertschöpfung und schaffen qualifizierte Arbeitsplätze. Außerdem entwickelt die LEG Industrie- und Gewerbegebiete, auch solche mit großen zusammenhängenden Flächen. Eines dieser strategisch wichtigen Areale ist das „Erfurter Kreuz“, gelegen in Arnstadt/Amt Wachsenburg. Die LEG schafft hier einen der am besten entwickelten und attraktivsten Industriestandorte des Landes Thüringen. Sie erwarb die mehrere hundert Hektar große Fläche, um sie dann zu erschließen und vermarkten: Aufgaben des zentralen Flächenmanagements der LEG.

Unsere Ziele: Wertschöpfung ermöglichen für High-Tech-Unternehmen und die Region

  • Eine attraktive Umgebung für Unternehmen schaffen
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Wertschöpfung für Unternehmen und Thüringen generieren
  • Marktführende und Hightech-Firmen gewinnen
  • Wachstum und Wohlstand in Thüringen erhöhen

„Thüringen ist attraktiver Standort für High-Tech.“

Andreas Krey

Andreas Krey Sprecher der Geschäftsführung der LEG

„Thüringen muss angebotsfähig sein für Investoren, und die Voraussetzungen dafür schaffen wir mit modern erschlossenen und verkehrsmäßig exzellent gelegenen Industriegebieten wie dem ‚Erfurter Kreuz‘. Die Unternehmen CATL und N3 Engine Overhaul Services beweisen mit ihren Investitionsentscheidungen, dass Thüringen ein attraktiver Standort ist. Beide sind mit ihrem hohen Technologiepotenzial und der Vielzahl an qualifizierten Arbeitsplätzen eine große Bereicherung für den Freistaat.“

    Schritte zur Erschließung des Industriestandorts

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    Die LEG begann 2005 mit dem Flächenerwerb und entwickelte das „Erfurter Kreuz“ zu einem modernen Industriegebiet. Die Erschließung und Errichtung moderner Infrastruktur erfolgt in fünf Bauabschnitten/ Der letzte soll bis 2024/25 fertiggestellt sein.

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    Zur Erschließung zählte der Ausbau der kompletten Infrastruktur inklusive der Bereitstellung aller notwendigen Medienanschlüsse wie Strom, (Ab-)Wasser, Gas und IT. Hinzu kamen die Erweiterung der Verbandskläranlage sowie ein Gleisanschluss.

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    Um Unternehmen anzusiedeln, wirbt die LEG für hiesige Standorte u. a. auf nationalen und internationalen Märkten, Messen und Investorenevents, in Fachzeitschriften sowie durch ihre Websites. Mit Delegationsreisen ins Ausland und unzähligen persönlichen Kontakten zu Multiplikatoren und CEOs weltweit unterstützt die LEG Unternehmen, die eine Ansiedlung planen oder sich bereits niedergelassen haben.

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    Im Zuge ihrer Ansiedlung und bei späteren Erweiterungen profitieren die Unternehmen von einem Full Service der LEG: Standort- und Förderberatung, Behördenmanagement und Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung.

    Die Ergebnisse: 15.000 neue Arbeitsplätze und Sogwirkung für neue Investitionen

    Am überaus erfolgreichen LEG-Standort „Erfurter Kreuz“ und den anliegenden Gewerbe- und Industriearealen haben sich inzwischen rund 110 Firmen angesiedelt und knapp 12.000 Arbeitsplätze geschaffen. Wenn alle aktuellen Planungen (insbesondere die von CATL) realisiert sind, wird die Arbeitsplatzzahl auf ca. 15.000 anwachsen. CATL investiert etwa 1,8 Milliarden Euro und schafft bis zu 2.500 neue Arbeitsplätze. So entsteht eine Sogwirkung, die die Ansiedlung anderer Unternehmen am Standort befördert.

    Das Unternehmen N3 investierte bisher nahezu 150 Millionen Euro in seinen Standort und beschäftigt derzeit knapp 750 Arbeitnehmer:innen. Weitere bedeutende Ansiedlungen am Erfurter Kreuz sind Daimler, Marquardt, IHI Charging Systems, Gonvauto, XXXLutz und BorgWarner sowie das 2020 entstandene Batterie-Innovations-und Technologie-Center (BITC) des Fraunhofer IKTS.

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