Thüringen baut gute Beziehungen zu Japan aus

In Thüringens und Japans Wirtschaft und Wissenschaft gibt es eine Vielzahl hervorragender Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten, deren Ausbau gerade im Zuge der weit fortgeschrittenen Verhandlungen über das Freihandelsabkommen JEFTA für beide Länder vielversprechend ist. Das ist das Fazit der Thüringer Delegationsreise nach Tokio, Hamamatsu und Kyoto, die im Oktober 2017 unter Leitung des Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee stattfand.

Die rund 40-köpfige Thüringer Unternehmer- und Hochschuldelegation absolvierte während ihres Aufenthaltes rund 50 Termine, darunter Gespräche mit politischen Vertretern und Hochschulen sowie Kooperationsbörsen. Daneben standen vor allem Gespräche und Treffen mit japanischen Unternehmen im Mittelpunkt der Reise – u.a. beim Photonik-Cluster in Hamamatsu, bei mehreren Muttergesellschaften von Unternehmen in Thüringen (darunter Meidensha, DMG Mori, NIDEC und Nissha) sowie bei weiteren Unternehmen, bei denen ebenfalls Chancen für künftige Investitionen und Forschungskooperationen ausgelotet wurden.

Im Bereich Hochschulkooperationen besiegelte unter anderem die Friedrich-Schiller-Universität Jena ihre weitere enge Zusammenarbeit mit der Raumfahrtbehörde JAXA im Bereich der Erdfernerkundung und der Analyse extraterrestrischer Materialien. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena wird ihre bereits zehnjährige Kooperation mit der Tokyo University of Science in der Materialforschung fortsetzen. (gro)

Pressesprecher der LEG

Dr. Holger Wiemers

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