Industrie im Zeitalter der Digitalisierung

Die Technische Universität Ilmenau erhält den Zuschlag für die Einrichtung des neuen Kompetenzzentrums „Mittelstand 4.0“. Mit ihm sollen Thüringer Unternehmen die Wachstums- und Wettbewerbsvorteile der industriellen Digitalisierung künftig besser für sich nutzen können.

Immer mehr gefragt sind Techniken zur Automatisierung von Produktionsprozessen unter anderem bei der Fertigung von Fahrzeugen. Bildquelle: shutterstock/Blaz Kure

Der Siegeszug moderner Informationstechnologien und deren Integration in alle Prozesse, Technologien und Branchen stellt immer mehr Unternehmen vor große Herausforderungen. Zugleich eröffnen sich mit der Digitalisierung der Arbeitswelt Wachstumschancen, die das BMWi für Deutschland bis zum Jahr 2025 auf ein zusätzliches Umsatzwachstum von 200 bis 400 Milliarden Euro schätzt. Als eines von bundesweit zehn solcher Kompetenzzentren soll das Thüringer noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen und gerade kleine und mittelständische Firmen des Freistaats in allen Fragen der Digitalisierung und Anwendung von Industrie 4.0 unterstützen. Unter der Leitung des Thüringer Zentrums Maschinenbau (ThZM) der TU Ilmenau arbeiten die Akteure des Konsortiums aktuell einen entsprechenden Förderantrag aus. Dabei sollen die bestehenden Initiativen, wie das bereits vorhandene Thüringer Kompetenzzentrum „Wirtschaft 4.0“ und das von der LEG Thüringen betriebene Breitbandkompetenzzentrum eng mit dem ThZM verzahnt werden. (gro)

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Dr. Holger Wiemers

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