Schweizer Investoren lieben Thüringen

Seit den 90er Jahren haben mehr als 40 Schweizer Unternehmen in Thüringen investiert. Damit ihnen weitere folgen, präsentierte die LEG Thüringen Ende Februar im Rahmen eines Investorenseminars in Zürich Thüringen als dynamischen Technologie- und Wirtschaftsstandort.

Seit 2006 ist die Aeropharm GmbH in Rudolstadt ein wichtiger Teil des Schweizer Pharmakonzerns Sandoz. Bildquelle: Aeropharm/Carlo Bansini

Was kaum einer weiß: Unter den ausländischen Investoren, die in Thüringen Fuß fassen, belegt die Gruppe der Schweizer den zweiten Platz, hinter den US-amerikanischen Investoren. Es sind Unternehmen wie Novartis, Feintool International, Sulzer, Mathys Medizinaltechnik und Fromm Plastics, die bereits seit einigen Jahren die Vorzüge des Wirtschaftsstandortes Thüringen zu schätzen wissen. Die Lage im Herzen Europas sowie die leistungsfähige Infrastruktur, eine enge Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Pool motivierter und qualifizierter Fachkräfte machen das Land zu einem idealen Investitionsstandort.

Auch mit der starken naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung seiner Hochschulen kann Thüringen bei ausländischen Unternehmen gehörig punkten; knapp die Hälfte der rund 53.000 Studierenden in Thüringen hat sich für einen naturwissenschaftlich-technischen Studiengang eingeschrieben. Und so waren es auf dem Investorenseminar Ende Februar dann auch vor allem diese Vorzüge des Landes Thüringens, die die über  20 anwesenden Schweizer Unternehmer aufhorchen ließen. Dr. Arnulf Wulff, der als Leiter des LEG-Bereichs Investorenakquisition den Wirtschaftsstandort Thüringen im Rahmen des Seminars präsentierte, blickt weiter optimistisch auf die nächsten Monate: "Die Schweizer lieben den Investitionsstandort Thüringen, das hat sich auch bei dieser Veranstaltung erneut bewahrheitet." Man darf also gespannt sein, welches Schweizer Unternehmen als nächstes den Weg nach Thüringen findet. (kö)