Pades arbeitet an Hochleistungswerkstoffen

Zur Entwicklung und Herstellung von sogenannten funktionalisierten Partikeln hat sich ein neues Forschungs- und Unternehmensbündnis formiert. Unter dem Namen pades - partikeldesign thüringen wollen 13 Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen aus der Region Erfurt-Weimar-Jena die Werkstoff-, Material- und Technologieentwicklung entscheidend vorantreiben.

pades entwickelt neue Hochleistungsmaterialien. Bildquelle: © sensolux / fotolia.com

Die konzeptionelle Idee für pades stammt von der Glatt Ingenieurtechnik GmbH und der LEG Thüringen: Bis zum Jahr 2022 will sich das Bündnis zum weltweit größten Komplettanbieter für die Herstellung von funktionalisierten Partikelsystemen etablieren. Unterstützt wird es dabei vom Bundesforschungsministerium mit Förderzusagen in Höhe von rund 12 Millionen Euro im Rahmen der Innovationsinitiative für die Neuen Bundesländer „Unternehmen Region“.

Zu den Mitgliedern des Verbundes mit Hauptsitz in Weimar zählen vor allem spezialisierte kleine und mittelständische Firmen, die mit ihrer Kapazität ganze Prozessketten nicht vollständig abdecken können. Um marktfähige Materialien und Werkstoffe zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten, sind die Unternehmen daher auf Partner angewiesen. Durch die Kooperation im Bündnis soll es gelingen, die gesamte Wertschöpfungskette von Hochleistungsmaterialien abzudecken - von Entwicklungsarbeiten über die Maßstabsübertragung und die Produktion bis hin zur Realisierung entsprechender Fertigungsanlagen. Hierdurch würde eine zielgenaue Herstellung von neuartigen Hochleistungswerkstoffen möglich, die es in dieser Qualität bisher nicht gibt.

www.cluster-thueringen.de