Neues Logistikzentrum entsteht in Apolda

Schon bald werden Schalungssysteme für den Bau von imposanten Bauwerken wie dem neuen Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main von Thüringen aus verschickt. Denn in Apolda errichtet die "Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH" ihr zentrales Verteilzentrum.

Die Massetalbrücke im Thüringer Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Bildquelle: Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH

Rund 14 Millionen Euro will der Schalungsspezialist in den Bau seines neuen Logistikzentrums in Apolda investieren. Im vergangenen Jahr hatte die LEG Thüringen den Kontakt zwischen dem Unternehmen und der Stadt Apolda hergestellt, daraufhin sind beide Seiten in weitere Investitionsverhandlungen getreten. Ende 2012 war der Verkauf der mehr als elf Hektar großen Fläche im Apoldaer "Gewerbepark II an der Bundesstraße 87" dann perfekt. Und so laufen heute die Vorbereitungen für die Errichtung des Standortes auf Hochtouren: Aktuell finden erste Vermessungsarbeiten statt und Mitte dieses Jahres will Doka mit dem Bau seines neuen Logistikzentrums beginnen. Nach Inbetriebnahme des Verteilzentrums wird das Unternehmen, das von Maisach bei München aus Trägergerüste, Schalungsstützen sowie Wand- und Klettersysteme für den Betonbau vertreibt, von Apolda aus alle seine 18 Standorte in Deutschland beliefern. Zunächst 40 Mitarbeiter sollen laut Doka an dem neuen Standort beschäftigt werden. (kö)