Neue Forschungs- und Innovationsstrategie gesucht

Bis Mitte 2014 will Thüringen eine neue regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierungen vorlegen. So sollen wichtige EU-Fördermittel auch über 2013 hinaus in den Ausbau der Thüringer Forschungs- und Entwicklungslandschaft fließen.

Wie lassen sich Fördermittel gezielt einsetzen? Das will RIS 3 herausfinden. Bildquelle: FikMik / fotolia.com

Unter dem Titel „Research and Innovation Strategy for Smart Specialization” (RIS 3) hat die Europäische Kommission Länder und Regionen dazu aufgefordert, tragfähige Strategien für die weitere Förderung von Forschung und Innovation zu erarbeiten; von einer solchen Strategie wird abhängen, wie viel Geld in der nächsten EU-Strukturfondsperiode (2014 bis 2020) nach Thüringen fließt.

Unter Federführung des Th+ringer Wirtschaftsministeriums wird aktuell ein Konzept erarbeitet, in dessen Entstehungsprozess alle relevanten Akteure mit einbezogen werden. Deshalb bekamen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Intermediärem sowie der Zivilgesellschaft in einem ersten Schritt die Möglichkeit, an einer breit angelegten Online-Befragung teilzunehmen und hier ihre Ideen für eine künftige Forschungs- und Innovationsstrategie anzubringen.

Nach dieser Befragung sowie zahlreichen Experteninterviews wurden Ende November erste Ergebnisse in zwei Roundtable-Treffen präsentiert und diskutiert. Hierbei wurden erste Spezialisierungsfelder sichtbar, anhand derer nun die RIS 3-Thüringen-Strategie erarbeitet werden soll. (gro)

www.ris3-thueringen.de