Kleines Teil. Große Wirkung.

Mit Spitzentechnik eines kleinen Thüringer Unternehmens sprintete Bahnrad-Weltmeisterin Kristina Vogel im Sommer 2016 zur Olympia-Goldmedaille.

Mit dem „Sprocket“ auf Goldkurs: Kristina Vogel bei den Olympischen Spielen in Rio. Bildquelle: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Das Sprocket von Kappstein.“ Bildquelle: Kappstein GmbH & Co. KG

Nur vier Tausendstelsekunden Vorsprung lagen im Sprint-Finale von Rio zwischen der Erfurterin Kristina Vogel und der Britin Rebecca James, was der Thüringerin letztlich die Goldmedaille bescherte. Für ihren Erfolg setzt die Bahnrad-Weltmeisterin und Olympia-Siegerin nicht nur auf Köpfchen und Muskelkraft, sondern auch auf ein Ritzel der australischen Firma Kappstein GmbH, die die LEG Thüringen 2011 für den Standort Gotha begeistern konnte.

Das sogenannte „Sprocket“ wiegt gerade einmal 19 Gramm, sorgt für eine optimale Kraftübertragung zwischen Rad und Kette und arbeitet dabei beinah verschleißfrei. Kristina Vogel und viele weitere Profi-Radsportler aus Erfurt und Chemnitz sind begeistert von der Präzision der Kappstein-Entwicklung. Somit darf man gespannt sein, wer als nächstes mit einem „Sprocket“ made in Gotha zum Erfolg sprintet. (gro)