Im Gespräch

Frank Müller, Geschäftsführer der Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH.

Auf der Suche nach einem neuen Logistikstandort haben Sie sich für Thüringen entschieden, warum?

"Die Deutsche Doka ist deutschlandweit mit 16 Niederlassungen vertreten und bedient das gesamte Bundesgebiet mit Schalungen für den Ortbetonbau. Künftig möchten wir an den Standorten nur noch die täglich benötigten Standardprodukte vorhalten und alle Spezial-Schalungsprodukte rasch verfügbar an einer Stelle bündeln. Hierfür ist ein Standort vorteilhaft, der zentral in unserem Vertriebsgebiet liegt. Diese zentrale Lage gepaart mit modernster Infrastruktur bietet Thüringen."

Wann werden Sie in Apolda die Arbeit aufnehmen?

"Wir wollen so rasch wie möglich die Vorteile unseres neuen Logistikkonzepts nutzen. Die Fläche des Centers in Apolda wird 115.000 m² betragen. Viele unserer Produkte lassen sich im Freien lagern, somit brauchen wir wenig geschlossene Lagerflächen. Daher ist jetzt wichtig, das Gelände zu befestigen und für Gewerbehallen und ein Bürogebäude zu sorgen. Mit einer von drei Ausbaustufen wollen wir Ende 2013 starten."

Was würden Sie gern in Thüringen mit Hilfe des Doka-Know-hows bauen?

"Wir sind als Zulieferer der Bauindustrie stolz darauf, dass mit unseren Produkten bekannte Bauwerke entstehen, wie z.B. Verkehrsprojekte der Deutschen Einheit. In Thüringen sind viele Bahn- und Autobahnbrücken mit Doka-Schalungen betoniert worden, etwa die Massetalbrücke auf der Strecke Ebensfeld-Erfurt-Leipzig. Wir rechnen fest damit, bei weiteren interessanten Bauprojekten einbezogen zu werden."