Für südafrikanischen Global Player ist Thüringen erste Wahl

Der südafrikanische Muldenkipper-Hersteller Bell Equipment setzt weiter auf den Standort Thüringen: Seit 2003 mit einem Montagewerk bei Eisenach ansässig, hat der Global Player hier zuletzt 13 Millionen Euro in neue Gebäude und Produktionsanlagen investiert. Dadurch wird Thüringen zur zweiten Produktionsstätte im Gesamtkonzern und zum wichtigsten Standort der nördlichen Hemisphäre.

Feierliche Eröffnung mit Gary Bell (2. v.r.), Minister Tiefensee (Mitte) u.a. Bild: ka68 presse+pr / Thorsten Block

Eröffnet wurde der Neubau am 27. September 2019 in Anwesenheit von Gary Bell, Sohn des Firmengründers und Vorsitzender des Aufsichtsrates, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, LEG-Geschäftsführer Andreas Krey und LEG-Abteilungsleiter Dr. Arnulf Wulff. Die Konzernvertreter betonten bei dem Event die Standortvorteile des Industriegebiets: die zentrale Lage Westthüringens in Deutschland in Verbindung mit der direkten Anbindung an die Autobahn A4 sowie die Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften. Mit Wirtschaftsministerium und LEG besteht seit Jahren eine effiziente Zusammenarbeit. Auf dem knapp 10 Hektar großen Areal schließt der Neubau mit 12.000 qm Gebäudefläche an die bestehenden Werkshallen an, die 6.000 qm umfassen; damit verdreifacht der Konzern seine Produktions- und Lagerflächen am Thüringer Standort. Etwa die Hälfte der zusätzlichen Fläche belegt die neue Stahlbaufertigung, mit der Bell jetzt voluminöse Kippmulden und Motorhauben produziert. Mit der Erweiterung baut Bell seine Stellung als einer der Weltmarktführer in seinem Produktionssegment aus – mittlerweile ist das Unternehmen in mehr als 80 Staaten auf allen Kontinenten vertreten. (hw)