Drei Fragen an…Matthias Zentgraf, Europachef von CATL

CATL-Europachef Matthias Zentgraf. Bild: LEG Thüringen/Thomas Abé

Herr Zentgraf, CATL setzt auf Thüringen, und Sie sind jetzt oft hier vor Ort. Schmecken Ihnen die Thüringer Bratwurst und das Köstritzer Schwarzbier?

(Lacht) Ich hab schnell gemerkt, dass Thüringen nicht nur wirtschaftlich und technologisch, sondern auch kulinarisch viel zu bieten hat. Generell stimmt das Paket also auch in puncto Lebensqualität – Kulinarik, Kultur und Natur, alles passt, und das ist gerade momentan ein wichtiger Standortfaktor, wollen wir doch, dass sich unsere Fachkräfte hier künftig wohlfühlen. Thüringen verbindet Tradition und Fortschritt, das ist gut.

Stichwort Fortschritt: Stimmt es, dass auch die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien mit einen Ausschlag bei der Standortentscheidung gab?

Absolut, für uns war die Versorgung mit grüner Energie ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl, und Thüringen erreicht im öffentlichen Versorgungsnetz heute schon fast 40 Prozent Anteil an erneuerbaren Energien – da konnte kein anderer Standort mithalten!

Und die starke industrielle Tradition Thüringens hat Sie auch überzeugt?

Ja, wir finden hier wie generell in Deutschland ein starkes Fundament vor, das historisch gewachsen ist. Wir glauben vor diesem Hintergrund, dass die Kombination aus dieser starken hiesigen Industrietradition und CATLs Tradition im Bereich der innovativen Batterietechnologie ein Motor für den kraftvollen Ausbau der Elektromobilität in ganz Europa sein wird. Die Zusammenarbeit mit Ministerium und LEG war bisher hervorragend, und wir freuen uns auf die kommenden gemeinsamen Schritte!