Bauhaus-Universität setzt Impulse

Auf den ersten Blick haben die wissenschaftliche Analyse riesiger Datenmengen und die Entwicklung einer Designplattform zum Verbessern von Lithium-Ionen-Batterien nicht viel miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick schon: Beides ist eng verknüpft mit der Bauhaus-Universität in Weimar.

Betreiben Spitzenforschung an der Bauhaus-Universität Weimar: Prof. Timon Rabczuk (oben) und Prof. Matthias Hagen, Bildquelle: Bauhaus-Universität-Weimar, Jens Hauspurg (Prof. Rabczuk), Candy Welz (Prof. Hagen)

Als erste deutsche Hochschule hat die Bauhaus-Universität eine Junior-Professur eingerichtet, die sich dem Thema Big Data Analytics widmet. Inne hat die Stelle Prof. Matthias Hagen. Gemeinsam mit seinem Forscherteam und Experten verschiedener Anwendungsbereiche will er Werkzeuge und Algorithmen entwickeln, die bei der Analyse von riesigen Datenmengen helfen; angesichts der Tatsache, dass sich weltweit immer größere Datenmengen anhäufen, werden Big-Data-Lösungen zur Be- und Verarbeitung der Daten für Unternehmen immer wichtiger.

Indes wurde Hagens Weimarer Kollege Prof. Timon Rabczuk vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für das Projekt COMBAT mit dem „ERC Consolidator Grant“ ausgezeichnet. In den kommenden fünf Jahren erhält er somit zwei Millionen Euro für seine Forschungsarbeit an der computerbasierten Designplattform zur Optimierung und Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. Ziel von COMBAT ist es, eine passende Software zu entwickeln, mit der sich das Lade- und Entladeverhalten der Batterien bei Hochleistungsanwendungen analysieren und optimieren lässt. 

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