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Sechs Bewerber für „Tower West“: ICE-City nimmt weiter Fahrt auf

Bewerbungsfrist für das Interessenbekundungsverfahren endete Mitte Dezember / LEG verhandelt im Januar mit Teilnehmern und strebt rasche Zuschlagserteilung an

ERFURT_ Eine wichtige Etappe ist erreicht beim Projekt „Tower West“, einem der wesentlichen Projekte im Rahmen der Entwicklung der ICE-City am Erfurter Hauptbahnhof: An dem Interessenbekundungsverfahren zur Vorbereitung der Grundstücksvergabe für den „Tower West“ haben sich mit Ablauf der Bewerbungsfrist bis Mitte Dezember insgesamt sechs Interessenten beteiligt und ihre Konzepte vorgelegt. „Wir sind zufrieden mit der Resonanz, die unser Aufruf gefunden hat“, erklärte LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche. „Wir prüfen jetzt die Angebote und laden die drei Bewerber mit den besten Konzepten im Januar zu einer Präsentation und Verhandlung ein. Wir streben an, bereits Ende Januar den Zuschlag an einen Bewerber zu erteilen und eine Exklusivitätsvereinbarung abzuschließen.“ Ist dies erfolgt, kann das von der Stadt vorgegebene Wettbewerbsverfahren zur Architektur des Gebäudes und des Außenraumes beginnen.

Die LEG hatte das Interessenbekundungsverfahren „Erfurt ICE-City / Neues Schmidtstedter Tor – Tower West“ Anfang Oktober im Rahmen der Standort- und Immobilienmesse EXPO REAL in München gestartet. Das Grundstück befindet sich zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Schmidtstedter Straße in der Nachbarschaft zum Bauplatz des „prizeotel Erfurt-City“, des im Juni gestarteten Hotelneubaus in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Das Grundstück des „Tower West“ umfasst 3.150 Quadratmeter; das Hochhaus soll nach den städtebaulichen Vorgaben über rund 12.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche verfügen. Platz finden soll dort ein hochwertiges Hotel mit Tagungs- und Kongressbereich; auch dazu passende Nutzungen wie Gastronomie oder Büro können bei dem Vorhaben realisiert werden. Grundlage ist der Bebauungsplan ALT683 „ICE-City, Neues Schmidtstedter Tor / Turm West“, der sich momentan in Aufstellung befindet.

Hintergrund:

Das Projekt ICE-City ist eines der größten Stadtentwicklungsvorhaben Thüringens. Ausgangspunkt ist die Ende 2017 erfolgte Inbetriebnahme des ICE-Knotens am Hauptbahnhof Erfurt, der die Reisezeiten von den Metropolen Berlin, München, Frankfurt und Dresden nach Erfurt zum Teil drastisch verkürzt. Thüringen und speziell Erfurt rücken damit logistisch noch mehr in die „Mitte Deutschlands“, was Stadt und Region zu einem noch größeren Anziehungspunkt speziell für Tagungen, Kongresse, Arbeitstreffen, gewerbliche Aktivitäten und touristische Nutzungen machen wird. Die insgesamt über 30 Hektar großen bisher von der Bahn genutzten Flächen rund um den Hauptbahnhof bieten vor diesem Hintergrund ein enormes Entwicklungspotenzial, welches Stadt und LEG mit der Verwirklichung der ICE-City nutzen wollen. Grundlage für die Gestaltung des Quartiers ist ein 2013 verabschiedeter Rahmenplan, auch eine Entwicklung östlich der zweiten Teilfläche bis hin zur neuen „Oststadt“ haben die Partner im Fokus. Zum Gesamtprojekt ICE-City Erfurt gehören zudem die Flächen der Krieger-Gruppe westlich des Hauptbahnhofs. Für diese hat die LEG im Jahre 2015 mit der Krieger-Gruppe einen aufschiebend bedingten Kaufvertrag abgeschlossen, der noch nicht vollzogen ist.

Mehr Informationen unter: www.ice-city-erfurt.de

Pressesprecher der LEG

Dr. Holger Wiemers

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