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ICE-City Erfurt: Deutsche Bahn und LEG nehmen Verkaufsverhandlungen zu Teilfläche wieder auf

Entscheidung bedeutet grünes Licht für weitere Entwicklung des Stadtquartiers am Erfurter Hauptbahnhof

ERFURT_ Die Deutsche Bahn AG wird eine weitere Teilfläche der ICE-City zwischen Stauffenbergallee und Zughafen an die LEG Thüringen verkaufen. Bei dieser sogenannten zweiten Teilfläche handelt es sich um einen für die Entwicklung der ICE-City bedeutsamen Flächenpool von rund sechs Hektar mit hoher Lagegunst und großem Entwicklungspotenzial.  Die Entscheidung der Bahn versetzt die LEG in die Lage, über bisher schon bestehende konkrete Planungen hinaus das Gesamtprojekt ICE-City am Erfurter Hauptbahnhof weiter voranzubringen. Mit der aktuellen Entscheidung besteht jetzt Planungssicherheit. „Die Aussicht, über den Ankauf bald ins Eigentum der zweiten Teilfläche zu kommen, freut uns sehr“, sagte LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche. „Wir werden die Verhandlungen in diesem Sinne jetzt zügig wiederaufnehmen und fortführen. Zeitgleich können wir mit der Stadt Erfurt die Bauleitplanung für dieses bedeutsame Areal in Angriff nehmen.“ Vertreter der Deutschen Bahn begrüßten ebenfalls, dass mit der Wiederaufnahme der Verhandlungen die Entwicklung der ICE-City weiter vorangetrieben werden kann und brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, die gute Zusammenarbeit mit LEG und Stadt auch in Zukunft fortzusetzen.

Im Jahre 2014 hatte die LEG mit der Stadt Erfurt einen Städtebaulichen Grundlagenvertrag über die Entwicklung der ICE-City abgeschlossen und wenige Monate später bereits eine erste Teilfläche mit einer Größe von rund 0,7 Hektar an der Kurt-Schumacher-Straße von der Deutschen Bahn erworben; hier entsteht unter anderem in den kommenden Monaten der erste „Baustein“ der ICE-City, ein Businesshotel der Marke „prizeotel“. Für die sich an diesen Hotelneubau bis zum Flutgraben anschließende Fläche wird die LEG nach gutachterlicher Klärung der altstadtverträglichen Bauhöhen Investoren für das erste der zwei als wichtige Landmarken geplanten Hochhäuser, den „TOWER WEST“, ansprechen.

Als künftige Verbindung der ICE-City über Flutgraben und Stauffenbergallee plant die Stadt das neue „Promenadendeck“. Unmittelbar östlich neben der Stauffenbergallee soll  das zweite Hochhaus, der „TOWER OST“ gebaut werden, ergänzt um ein neues Parkhaus. Auch für die zweite Teilfläche sieht die städtebauliche Planung überwiegend Büro- und Gewerbenutzungen vor.

„Es freut mich sehr, dass die Verkaufsverhandlungen jetzt fortgeführt werden und sehe dies als einen weiteren wichtigen Schritt für die Zukunftssicherung der ICE-City“, so Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. „Durch die Aufwertung der Flächen östlich des Bahnhofs entsteht ein völlig neuer Stadtteil, der die Attraktivität und Anziehungskraft unserer Landeshauptstadt weiter stärken wird.“

Vor einigen Wochen war bereits für die Flächen des Kulturquartieres „Zughafen“, die sich am östlichen Ende der zweiten Teilfläche befinden, entschieden worden: Die Zughafen-Flächen erwirbt nicht die LEG, sondern die Stadt Erfurt; im April unterzeichnete Oberbürgermeister Andreas Bausewein eine entsprechende Absichtserklärung. Der OB dazu weiter: „Wir sichern somit, dass die lokale Kreativwirtschaft im Zughafen langfristige Planungssicherheit und dauerhaft Perspektive hat.“

Hintergrund:
Das Projekt ICE-City ist eines der größten Stadtentwicklungsvorhaben Thüringens. Ausgangspunkt ist die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme des ICE-Knotens am Hauptbahnhof Erfurt, der die Reisezeiten von den Metropolen Berlin, München, Frankfurt und Dresden nach Erfurt zum Teil drastisch verkürzt. Thüringen und speziell Erfurt rücken damit logistisch noch mehr in die „Mitte Deutschlands“, was Stadt und Region zu einem noch größeren Anziehungspunkt speziell für Tagungen, Kongresse, Arbeitstreffen, gewerbliche Aktivitäten und touristische Nutzungen machen wird. Die insgesamt über 30 Hektar großen bisher von der Bahn genutzten Flächen rund um den Hauptbahnhof bieten vor diesem Hintergrund ein enormes Entwicklungspotenzial, welches Stadt und LEG mit der Verwirklichung der ICE-City nutzen wollen. Grundlage für die Gestaltung des Quartiers ist ein 2013 verabschiedeter Rahmenplan, auch eine Entwicklung östlich der zweiten Teilfläche bis hin zur neuen „Oststadt“ haben die Partner im Fokus. Zum Gesamtprojekt ICE-City Erfurt gehören zudem die Flächen der Krieger-Gruppe westlich des Hauptbahnhofs. Für diese hat die LEG im Jahre 2015 mit der Krieger-Gruppe einen aufschiebend bedingten Kaufvertrag abgeschlossen. Besitzer oder gar Eigentümer dieser Flächen ist sie noch nicht, da die Krieger-Gruppe an das Wirksamwerden des Kaufvertrages eine Bedingung knüpft, die noch nicht eingetreten ist.

Mehr Informationen unter: www.ice-city-erfurt.de

Pressesprecher der LEG

Dr. Holger Wiemers

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