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Erfurt-Ringelberg: Neuer Spielplatz und Grünanlage leisten Beitrag zu attraktivem Wohnen in der Landeshauptstadt

Einweihung mit Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst, LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche und OB Andreas Bausewein / Nebenan entstehen 78 Wohneinheiten

ERFURT_ Der Ringelberg in Erfurt setzt weitere Akzente in puncto Lebensqualität und Familienfreundlichkeit: Eingeweiht wurden am heutigen Dienstag, 29. Juni, im größten Wohnbaugebiet Thüringens ein neuer Spielplatz und eine großflächige Grünanlage. Zur Eröffnung anwesend waren Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG Thüringen, und Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt. „Der Ringelberg ist ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen in Erfurt, aber auch in ganz Thüringen attraktive Orte zum Wohnen und Leben vorfinden“, sagte Valentina Kerst bei der Einweihung vor Ort. „Erholung im Grünen und vielfältige Spielmöglichkeiten für die Kleinen gehören zu einem familienfreundlichen Wirtschaftsstandort mit Lebensqualität einfach dazu – solche Angebote tragen letztlich dazu bei, dass die Thüringerinnen und Thüringer zum Wohnen und Arbeiten in ihrer Heimat bleiben oder Menschen von außerhalb in den Freistaat kommen.“

Die LEG investierte rund 267.000 Euro in die Errichtung von Grünanlage und Spielplatz. Sie befinden sich im 5. Bauabschnitt des Gesamtgebietes Ringelberg. Der Spielplatz ist geeignet für Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren. Zum Einsatz kamen beim Bau vorwiegend naturbelassene und nachhaltige Materialien, darunter vor allem langlebiges Rubinienholz. Große Teile der Grünanlage wurden als Bienenwiese angelegt. Das Areal zeichnet sich insgesamt durch eine große Pflanzenvielfalt aus und wurde in Abstimmung mit den Fachämtern der Stadt großenteils als Wildfläche belassen.

In unmittelbarer Nachbarschaft realisiert die LEG gerade 78 Wohneinheiten in vier Mehrfamilienhäusern, davon 25 als preisgebundenen Wohnungsbau. Der Rohbau des ersten Hauses ist fertigstellt; im Herbst ziehen die ersten 25 Familien ein. Die Bauarbeiten für die weiteren drei Gebäude sind im Zeitplan, die Fertigstellung ist für den Sommer nächsten Jahres geplant. „Mit der heutigen erfreulichen Etappe und dem aktuellen Bau der vier Mehrfamilienhäuser setzen wir die letzten Vorhaben im Gesamtprojekt Ringelberg um“, sagte LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche. „Im vergangenen Vierteljahrhundert hat die LEG hier insgesamt sechs Wohnabschnitte entwickelt, Wohnraum selbst geschaffen oder auch Grundstücke erschlossen und zur Bebauung veräußert. Das Quartier zeichnet sich durch eine sehr gute soziale Durchmischung aus, wir haben hier Mietwohnungen, Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser sowie geförderten sozialen Wohnungsbau. Hinzu kommen viel Grün und mit dem heutigen Tag insgesamt drei Spielplätze.“ „Der Ringelberg ist eine unserer attraktivsten und modernsten Wohn- und Eigenheimsiedlungen in der Stadt. Die Nachfrage nach dortigem Wohnraum ist deshalb zu Recht sehr groß“, sagte Oberbürgermeister Andreas Bausewein.  „Mit Spielplatz und Grünfläche wird der Ringelberg nun noch einmal aufgewertet. Dafür bin ich der LEG sehr dankbar.“

Hintergrund

Die Thüringer Landeshauptstadt wächst; als Wohnort ist und bleibt Erfurt eine gefragte Adresse. Vor allem die Nachfrage nach bezahlbarem städtischen Wohnraum ist groß und lässt sich in den kommenden Jahren nur durch Wohnungsneubau bedienen. Die LEG Thüringen entwickelt und erschließt seit den 1990er das größte Wohnbaugebiet Thüringens – Erfurt-Ringelberg. Der Bebauungsplan hat einem Gesamtumgriff von ca. 120 ha.

Das Quartier wurde im Laufe der Jahre komplett erschlossen und Grundstücke an Investoren für Geschosswohnungsbau sowie an Familien für den individuellen Hausbau vergeben. Zwischenzeitlich leben auf dem Ringelberg schätzungsweise mehr als 4.200 Erfurterinnen und Erfurter. Auf dem Ringelberg verwaltet die LEG 260 Wohnungen, die sie im eigenen Bestand hält. Hinzu kommen 78 Wohnungen, die sich gegenwärtig im Bau befinden, und zwar in unmittelbarer Nähe zum Spielplatz/zur Grünanlage. Die 78 Wohnungen haben eine Größe von 44 bis 89 Quadratmetern, verfügen alle über einen sonnigen Südbalkon, bieten Barrierefreiheit und sind teilweise rollstuhlgerecht. Insgesamt investiert die LEG im Rahmen des Bauprojekts rund 18,5 Mio. Euro. Für die 25 geförderten Wohneinheiten wurden ein ISSP-Baudarlehen in Höhe von 3.644.100 Euro, ein Baukostenzuschuss i. H. v.  841.000 Euro sowie ein Tilgungszuschuss i. H. v. 911.000 Euro bewilligt.

Die LEG vergab alle Leistungen im Ergebnis eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens an regionale Unternehmen. Mit der Umsetzung dieses Investitionsvorhabens am Ringelberg wird die strategische Erweiterung des Vermietungsportfolios, insbesondere an Standorten, für die ein erheblicher Bedarf an Wohnraum in den nächsten Jahren besteht, umgesetzt.

Pressesprecher der LEG

Dr. Holger Wiemers

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