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Erfolg in Berlin: Bundesinnenministerium zeichnet „Open Factory“ im Eiermannbau Apolda aus

Projektpartner Stadt Apolda, LEG und IBA nehmen Förderurkunde in Empfang / Umfassende Maßnahmen zur Aufwertung des Baus und seiner Außenanlagen folgen

Übergabe der Förderurkunde in Berlin mit Sabine Wosche (l.), Dr. Marta Doehler-Behzadi (2.v.l.) und Rüdiger Eisenbrand (3.v.l.)

ERFURT/BERLIN_ Erfolg für das gemeinsame Projekt von Stadt Apolda, LEG und IBA Thüringen: Das Vorhaben „Open Factory“ im Eiermannbau Apolda wurde am heutigen Dienstag, 15. Oktober 2019, im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgezeichnet. Im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) in Berlin nahmen Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand, LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche und IBA-Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs im BMI, Marco Wanderwitz, die Förderurkunde entgegen. Als national bedeutsames Projekt des Städtebaus stellt der Bund für die „Open Factory“ im Eiermannbau Mittel in Höhe bis zu 5,31 Millionen Euro bereit. „Wir freuen uns sehr über die Bestätigung und den Rückenwind für unser Projekt, das wir mit viel Herzblut, dem Blick für das Ganze und mit hohem Kreativitäts- und Innovationspotenzial vorantreiben“, sagte Sabine Wosche anlässlich der Auszeichnung in Berlin.

Der Eiermannbau in Apolda trägt den Namen des renommierten Architekten Egon Eiermann, der dem Gebäude Mitte der Dreißigerjahre im Rahmen eines Umbaus seine zeittypische, an Bauhauselemente angelehnte moderne Formensprache verlieh. Heute ist der Bau ein bedeutendes Beispiel für avantgardistische, zukunftsgewandte Architektur im 20. Jahrhundert. Die LEG erwarb das Gebäude Ende 2017 und vermietet die Räumlichkeiten im Eiermannbau während der Laufzeit des IBA-Prozesses, also bis Ende 2023, an die IBA GmbH. Im Rahmen des „Open Factory“-Konzeptes gestaltet die IBA in enger Abstimmung mit LEG und Stadt Apolda den Eiermannbau zu einem Ort, an dem im Rahmen des IBA-Prozesses ergebnisoffen und experimentierfreudig neue Formen des Produzierens, Arbeitens und kreativen Wirkens ausprobiert werden. Die IBA rekrutiert als Initialnutzerin Untermieter, die mit neuen Ideen und Erfindungsgabe ihren Beitrag dazu leisten, das Gebäude baulich auszugestalten und zu einem Erlebnisort mit Anziehungskraft und Bekanntheit zu machen.

Die BMI-Entscheider würdigten den zukunftsorientierten und kreativen Ansatz der drei Projektpartner. Die jetzt bewilligten Fördermittel werden bereitgestellt für verschiedenste Maßnahmen im Zeitraum bis 2023. So wird der Eiermannbau in den kommenden Jahren entsprechend dem Open-Factory-Konzept ausgebaut und denkmalgerecht saniert. Für die Außenanlagen wird ein Entwicklungskonzept umgesetzt, das ausdrücklich Klimaziele und die Nutzung erneuerbarer Energien berücksichtigt. Auch der benachbarte kleinere Winkelbau wird saniert und umgebaut. In der Verantwortung der Stadt Apolda liegt zudem die Optimierung der Erschließung des gesamten Geländes.

Hintergrund

Mit dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ unterstützt das BMI nach eigenen Angaben herausragende, baulich besonders anspruchsvolle Vorhaben, die beispielhaft für zukunftsorientierten Städtebau in Deutschland stehen. Gefördert werden Vorhaben mit besonderer nationaler beziehungsweise internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial.

Mehr Infos unter:
www.iba-thueringen.de

Pressesprecher der LEG

Dr. Holger Wiemers

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