08.08.2017

Nordamerika ist Sprungbrett für Thüringer Unternehmen

Nordamerika ist und bleibt ein wichtiger Export- und Invest-Partner für Thüringen. Das zeigte sich einmal mehr während der Thüringer Delegationsreise, die im Mai unter der gemeinsamen Leitung von Ministerpräsident Bodo Ramelow und Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee stattfand.

Beim Thüringenabend in Detroit trafen Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee unter anderem auch Lt. Governor Brian Calley und Generalkonsul Herbert Quelle. Foto: Peter Herb

Das Programm für jene Thüringer Unternehmer, Wissenschaftler und Kulturbotschafter, die Mitte Mai in den USA unterwegs waren, war straff organisiert. Die rund 50 Teilnehmer wollten die Zeit in Detroit, Chicago, Rochester, Spartanburg und New York bestmöglich nutzen, um Thüringer Können, Kultur und Wirtschaftskraft zu präsentieren und neue Partnerschaften auf den Weg zu bringen.

Die messbaren Erfolge für Thüringer Unternehmen werden sich in den kommenden Monaten zeigen. Schon heute pflegen rund 335 Thüringer Unternehmen Handelsbeziehungen mit den USA, darunter Jenoptik, Zeiss und Mitec. Unter den ausländischen Investoren im Freistaat belegen US-amerikanische den ersten Platz. Um weitere US-Unternehmen für Thüringen zu begeistern wurde im Rahmen einer Investorenveranstaltung der Wirtschaftsstandort Thüringen interessierten Unternehmern vorgestellt.

Auch bei der für November anstehenden Unternehmerreise nach Kanada wird es für Thüringer Unternehmen vor allem um den Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen gehen. Im Fokus der Reise, die im US-amerikanischen Rochester beginnt und weiter nach Toronto führt, stehen vor allem die Optik- und die Medizintechnikbranche. (gro)

www.thueringen-international.de