Zusammenarbeit zwischen CiS und CERN erhält neuen Schub

Neuer Forschungsauftrag für das CiS in Erfurt: Gemeinsam mit elf europäischen Partnern arbeitet das Forschungsinstitut für Mikrosensorik an einer neuen Generation leistungsfähiger Sensoren für das CERN im Schweizer Meyrin.

Am CiS ist ein neues EU-Forschungsprojekt gestartet. Bildquelle: CiS

Die Sensoren, für deren Entwicklung die Forscher rund 3,9 Millionen Euro von der Europäischen Union erhalten, sind ein wichtiger Baustein für den geplanten Ausbau des europäischen Kernforschungszentrums CERN zum Höchstleistungs-Teilchenbeschleuniger mit einer bis zu zehnfach höheren Energie für Teilchenkollisionen. Bereits seit 16 Jahren arbeitet das Erfurter CiS erfolgreich mit dem CERN zusammen und hat zu einer ganzen Reihe von großen CERN-Experimenten einen wesentlichen Beitrag geleistet, zum Beispiel zum Nachweis des Elementarteilchens Higgs-Boson im Jahr 2012.

Im Rahmen des neuen Forschungsprojektes mit dem Namen STREAM - Smart Sensor Technologies and Training Radiation Enhanced Applications and Measurements – sollen insgesamt 17 junge Wissenschaftler die Möglichkeit erhalten, auf dem Gebiet der intelligenten Sensortechnologie zu forschen und ihre Doktorarbeit anzufertigen. Und so darf man schon heute gespannt sein, welche neuen Erkenntnisse die Teilchenphysik auch dank des Thüringer CiS in Zukunft gewinnen wird. (gro)

www.cismst.org