Thüringen schafft Platz für neue Investitionen

Im Auftrag des Landes forciert die LEG Thüringen die Entwicklung von modernen Industrieflächen, auf denen sich schon bald neue Unternehmen ansiedeln können.

Nicht nur am Erfurter Kreuz ist Platz für die Ansiedlung weiterer Unternehmen. Bildquelle: LEG Thüringen/Heiko Wagner, Erfurt

Schon heute ist das „Erfurter Kreuz“ das größte Industriegebiet des Freistaats, im Rahmen des dritten Bauabschnitts wird es derzeit von der LEG Thüringen um weitere 100 Hektar erweitert. Da zusammenhängende Flächen in dieser Größenordnung in Deutschland immer seltener zu finden und damit sehr gefragt sind, verzichtet die LEG Thüringen darauf, die zu erschließende Fläche kleinteilig zu parzellieren.

Auch in Kölleda laufen die Arbeiten zur Erweiterung des Industriegebietes „Kiebitzhöhe“ auf Hochtouren: 57 Hektar stehen hier schon bald für alle Unternehmen bereit, die sich in direkter Nachbarschaft zur Daimler-Tochter MDC Power niederlassen wollen. Platz für neue Investitionen ist außerdem in Gera geplant: Im Rahmen der Thüringer Großflächeninitiative wird das Gebiet „Cretzschwitz“ für die Firmen-Ansiedlungen vorbereitet. „Gera braucht neue Perspektiven für seine wirtschaftliche Entwicklung. Von der Großfläche versprechen wir uns einen neuen industriellen Schub für die gesamte Region“, erklärte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, als er den entsprechenden Förderbescheid Ende des letzten Jahres an die Stadt übergab. Im ersten Schritt werden rund 42 Hektar Fläche erschlossen. Ziel dabei ist es, die Flächen vor allem an Unternehmen mit einem Flächenbedarf von bis zu acht Hektar zu vermarkten. (gro)