Investor Maximator baut Werk für Wasserstoff-Tankstellen

In Nordhausen erfolgte Ende letzten Jahres auf einem knapp 3 ha großen Grundstück der Spatenstich für zwei Werkshallen, in denen Wasserstoff-Tankstellen gefertigt werden sollen. Thüringen wird damit bald die größte Produktionsstätte dieser Art in Deutschland vorweisen können.

Die Nutzung von Wasserstoff birgt großes Potenzial. Bildquelle: style-photography / istockphoto.com

Maximator ist ein weltweit gefragter Spezialist für hochkomplexe Wasserstoff-Betankungs- und -Speicheranlagen. Nach Unternehmensangaben sind seine Tankstellen die effektivsten im globalen Vergleich. Auch der Freistaat investiert in die Zukunftstechnologie. So fördert das Land mit gut drei Millionen Euro den Auf- und Ausbau des neuen „HySON-Instituts für Angewandte Wasserstoffforschung“ in Sonneberg. Weitere 10,3 Millionen Euro erhält das Fraunhofer Batterie-Innovations- und Technologie-Center BITC in Arnstadt für seine Forschungen im Bereich innovativer Wasserstoff-Technologien und Batteriesysteme. Ziel des Forschungsanwendungszentrums ist es, unter anderem die Wasserstoffproduktion durch großformatige Stack-Technologie sowie die industrielle Nutzung des Rohstoffs voranzutreiben. Bis Wasserstoff-Technologien tatsächlich eine zentrale Rolle für die Energieversorgung spielen, sind laut Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee noch erhebliche wissenschaftliche und technologische Vorarbeiten zu leisten – insbesondere um die Erzeugung und den Einsatz von Wasserstoff wirtschaftlich zu machen. (gro)