100 Millionen Euro teures Bekenntnis zum Produktionsstandort in Thüringen

Es ist ein deutliches Zeichen für den ungebrochenen Kekshunger in Deutschland und in der Welt – und darüber hinaus ein klares Bekenntnis zum thüringischen Standort Kahla.

Das Unternehmen Griesson - de Beukelaer hat jüngst eine Erweiterung über 100 Millionen Euro im Werk südlich von Jena bekannt gegeben. Entstehen werden eine neue Produktionshalle mit vier neuen Produktionslinien, ein Hochregallager sowie ein neues Torgebäude mit einer weiteren Lkw-Wartezone. Schon 2019 sollen die ersten Waren vom Band laufen. „Dies ist eine der größten Investitionen in der Unternehmensgeschichte“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Land. „Ziel ist es, das Unternehmen weiterzuentwickeln und den Mitarbeitern eine Perspektive zu bieten.“

Mit den Neubauten erhöht sich nicht nur die Produktionskapazität. Das Hochregallager verdreifacht die Lagerkapazität. Auch personell soll aufgestockt werden – rund 70 neue Arbeitsplätze sollen im Zuge der Standorterweiterung entstehen. Seit das Werk in Kahla im Jahr 1993 in Betrieb genommen wurde, hat Griesson - de Beukelaer bereits über 200 Millionen Euro darin investiert. Heute gehört es zu den modernsten in Europa. Derzeit arbeiten dort 435 Mitarbeiter, darunter 19 Auszubildende. (cdo)